Demokratie lebt von Beteiligung
Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von der Beteiligung und von der Verant-wortungsbereitschaft engagierter Bürgerinnen und Bürger. Wer wählt, übernimmt Mitverantwortung für das Zusammenleben vor Ort – für Entscheidungen, die ganz konkret den Alltag betreffen: In der Kinderbetreuung, in Schulen, in der Pflege, im sozialen Miteinander, im Umgang mit Geflüchteten,
in Umwelt- und Klimaschutz sowie in der Gestaltung lebenswerter Kommunen.
Christliche Werte, wie die Achtung der Menschenwürde, Nächstenliebe und Solidarität oder die Bewahrung unserer Schöpfung, sind dabei konkrete Maßstäbe für politische Entscheidungen vor Ort.
Klare Haltung gegen Menschenfeindlichkeit und Extremismus
Mit großer Sorge beobachten wir, dass menschenfeindliche Haltungen, rassistische Parolen und extremistische Ideologien zunehmend Raum im politischen und gesellschaftlichen Diskurs auch in Unterfranken einnehmen. Solche Positionen stehen in fundamentalem Widerspruch zum christlichen Menschenbild und zu den Grundwerten unserer freiheitlichen Demokratie.
Kommunalpolitik entscheidet darüber, wie offen, sozial und zukunftsfähig unsere Gemeinden sind. Gerade deshalb ist es wichtig, die eigene Stimme nicht Gleichgültigkeit oder Protesthaltungen zu überlassen, sondern sie bewusst und verantwortungsvoll einzusetzen.
Wir ermutigen daher alle Wahlberechtigten ihr Wahlrecht wahrzunehmen, sich vorab zu informieren und das Gespräch mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu suchen. Egal ob am 8. März im Wahllokal oder per Briefwahl bequem von zuhause aus. Denn Demokratie lebt von Menschen, die sich engagieren und mitentscheiden.
Der Vorstand des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg

