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Als Vorstand des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg appellieren wir an alle Menschen dabei mitzuhelfen, sich der Gefahr des gesellschaftlichen Auseinandertreibens und dem Gift des Populismus entgegenzustellen. Wir dürfen uns nicht gegenseitig ausspielen lassen. Vielmehr gilt es, alles das zu stärken, was uns verbindet und eint.

Als Vorstand des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg appellieren wir...

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Stellungnahme

Einladung zum 104. Deutschen Katholikentag im Jahr 2026 nach Würzburg

Sehr herzlich laden wir das Zentralkomitee der deutschen Katholiken nach Würzburg ein, um hier im Jahr 2026 den 104. Deutschen Katholikentag zu veranstalten. Wir freuen uns, Gastgeberstadt sein zu dürfen und sehen dem Großereignis bereits jetzt mit Vorfreude und Spannung entgegen.

Mit der offiziellen Einladung ist nun der Startschuss für die Planungen und Vorbereitungen gefallen. Nach den Strukturdebatten der vergangenen Jahre werden wir den Fokus darauf richten, unseren gemeinsamen Glauben zu bekennen und gemeinsam zu feiern. Wir hoffen, dass schon die dreieinhalb Jahre der Vorbereitung unser Bistum Würzburg enger zusammenführt. Wir, Bistumsleitung und Diözesanrat, sehen die große Chance, dass die Vorbereitungen und die Durchführung des Katholikentages in Würzburg uns, ob Einzelner, Gruppe oder Verband, vereinen werden.


Katholikentage sind Feste in großer Gemeinschaft und dienen zum Austausch über drängende Fragen von Kirche, Politik und Gesellschaft. Im Sinne unserer Bistumsmission wollen wir beim Katholikentag in Würzburg intensiv mit Menschen aus anderen Konfessionen, Religionen und gesellschaftlichen Gruppen zusammenarbeiten. Wir treten dafür ein, dass der Würzburger Katholikentag in ökumenischer Gemeinschaft stattfindet. Wir werden auch über unseren Teil der Weltkirche hinausblicken und unsere Partnerbistümer Óbidos in Brasilien und Mbinga in Tansania einbinden. Würzburg ist keine Metropole und bietet im Vergleich mit den Gastgeberstätten der jüngeren Vergangenheit ganz eigene Vorzüge und Herausforderungen. Wir sehen darin die Möglichkeit, den Katholikentag weiterzuentwickeln und ihm ein inhaltlich wie auch organisatorisch verschlanktes Format zu geben. Die Stadt Würzburg bietet für einen kleineren, räumlich und inhaltlich enger gefassten Katholikentag perfekte Voraussetzungen. Stadtbild, fränkische Lebensart und nicht zuletzt die aufgeschlossene Bevölkerung werden zudem ihre Anteile zu einer nachhaltigen und dichten Atmosphäre beitragen.


Wir sind uns bewusst, dass der Katholikentag uns mit Blick auf die angespannten Finanz- und Personalsituationen auf allen Ebenen im Bistum Würzburg vor einige Herausforderungen stellen wird. Dankbar stellen wir fest, dass alle Entscheidungsträger im Bewusstsein dieser Verantwortung an einem Strang ziehen und gemeinsam und mit Überzeugung die Einladung ausgesprochen haben.
Ebenso dankbar sind wir der Stadt Würzburg und dem Freistaat Bayern, die zugesagt haben, den Katholikentag finanziell zu unterstützen. Schließlich gilt unser Dank dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken für die Bereitschaft, diese Veranstaltung in Würzburg durchzuführen und die bislang guten und unkomplizierten Gespräche. Wenn wir die anstehenden Herausforderungen weiterhin gemeinschaftlich angehen, werden sie nicht nur leichter zu bewältigen sein, sondern auch allen Beteiligten zum Erfolgserlebnis werden.

Würzburg, 10.12.2022
Dr. Franz Jung, Bischof von Würzburg, für die Bistumsleitung
Dr. Michael Wolf, Ralf Sauer und Anja Mantel, für den Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg