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Die verschärfte Diskussion um die Seenotrettung und die Festsetzung von Kapitänin Carola Rackete beschäftigt auch die Katholiken im Bistum Würzburg.

Ralf Sauer, stv. Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Würzburg, erklärt hierzu: Das Verhalten der italienischen Regierung gegenüber dem Rettungsschiff Sea Watch 3 ist für uns als Vorstand des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Würzburg inakzeptabel. Seenotrettung ist für uns kein Verbrechen sondern ein Grundgebot christlicher Seefahrt. Die Vollversammlung des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Würzburg forderte bereits 2015 die Ermöglichung einer gefahrenfreien und legalen Einreise für Flüchtlinge in die EU, die Abschaffung des Dublin-III Verfahrens sowie ein faires und transparentes Verfahren zur Festlegung von Länderquoten mit einem solidarischen Lastenausgleich innerhalb der Europäischen Union. Solange sich europäische Staaten einer konsequenten Seenotrettung verweigern oder sie nicht leisten können, ist eine privat organisierte Seenotrettung nicht nur legitim sondern Gebot der Stunde. Seenotretter zu entmutigen, anzugreifen und zu kriminalisieren entspricht weder unserer Auffassung von europäischen Werten noch unserer Verpflichtung zu Menschenrechten und Humanität. Wer Menschenleben rettet kann kein Verbrecher sein!

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